Trompeten erkennen
Unter dem Namen „Trompeten“ sammelt man zwei dunkle, trichterförmige Craterellus mit hohlem Stiel (der Trompetenpfifferling hat ein eigenes Porträt):
- die Herbsttrompete oder Totentrompete (Craterellus cornucopioides), ganz graubraun bis schwarz, glatte Außenseite, unter Laubbäumen;
- der Graue Pfifferling (C. cinereus), dunkler, mit deutlich ausgeprägten Leisten und fruchtigem Geruch.
Verwechslungsmöglichkeiten
Einfache Regel: bis zur Basis hohler Trichter, grau bis schwarz, Außenseite glatt oder mit gegabelten Leisten, niemals Lamellen. Dieser Leitfaden führt für Trompeten keine gefährliche Verwechslungsart auf, doch der hellere Trompetenpfifferling mit gelbem Stiel hat eine tödliche Verwechslungsart (siehe sein Porträt): Sammeln Sie nicht alles, was trichterförmig ist, ohne hinzusehen.
Lebensraum: wo suchen
Die Herbsttrompete ist ein Pilz dunkler, kühler und feuchter Wälder. Sie ist schwer zu sehen: Ihre graubraun-schwarze Farbe verschmilzt mit dem abgefallenen Laub.
Unter welchen Bäumen
- Vor allem Laubwälder: Buchen, Eichen, Edelkastanien, Haselnuss; manchmal unter Nadelbäumen.
- Der Graue Pfifferling lebt in ähnlichen Lebensräumen.
Boden und Feuchtigkeit
- Sie bevorzugt schwere und sehr feuchte Böden, zum Beispiel tonige, gegenüber trockenen, sandigen Böden. Sie kann nach starkem Regen sehr zahlreich sein.
- In den herangezogenen Quellen sind weder eine genaue Höhe noch eine Exposition belegt: Suchen Sie kühlen Schatten und Feuchtigkeit.
Mikrostandorte: wohin der Blick gehen sollte
- In der Laubstreu, in Gruppen, fast teppichartig, an dunklen Stellen.
- Schauen Sie dicht über den Boden oder halten Sie nach den kleinen dunklen Trichtern Ausschau: Sie sehen sie besser, wenn Sie sich bücken, als im Gehen.
- Talgründe kleiner Täler, Bachränder und schattige Hohlwege halten die Feuchtigkeit länger.
Vorsicht: Der Trompetenpfifferling, der andere Lebensräume mag (Nadelbäume und Moose), hat eine tödliche Verwechslungsart: siehe sein Porträt.
Saison und Auslöser
Vom Spätsommer bis zum Frühwinter (im Nordosten in feuchten Jahren schon ab Juli–August), oft bis zu den ersten Frösten. Diese Arten mögen anhaltende Bodenfeuchte mehr als ein heftiges Gewitter. Getrocknet lassen sie sich sehr gut aufbewahren.
Quellen
Die genannten Monate und Zeiträume sind übliche Richtwerte für das französische Festland, keine bezifferten Ergebnisse einer Studie: Die Berechnung der Website beruht auf dem Wetter (siehe die Methode). Es wurde keine Studie herangezogen, um die Saison dieser Arten zu beziffern: Dieses Porträt macht dazu keine Angaben.
- Wikipédia, « Trompette de la mort » (Sekundärquelle, im November 2026 abgerufen). fr.wikipedia.org/wiki/Craterellus_cornucopioides: Laubwälder (Buchen, Eichen, Edelkastanien, Haselnuss), schwere und sehr feuchte Böden, teppichartige Gruppen in der Streu, Tarnung im Laub.